Pyroflex SRT

Stufen­rost­feuerung 850 bis 10.000 kW

Die Stufen­rost­feuerung eignet sich im Beson­deren für die Verbrennung von Holzbrenn­stoffen mit einem hohen Wasser­gehalt bis 60 % und einem Asche­gehalt bis 10 %. Diese Voraus­set­zungen ermög­lichen die flexible Verwendung preisgünstiger, nicht vorge­trock­neter Brenn­stoffe wie Waldhackgut, Grünschnitt, Rinde, Landschafts­pfle­geholz, Kurzum­triebsholz und Altholz. Die Holzfeuerungs­anlage Pyroflex SRT mit Stufen­rost­feuerung ist für den Dauer­be­trieb von bis zu 8000 Stunden pro Jahr ausgelegt.

Stufenrostfeuerung SRT

Ausgelegt für den Dauer­be­trieb


Brenn­stoffe:
Holz aus der Landschafts­pflege
Rinde
Grünschnitt
Altholz
Kurzum­triebsholz
Sonder­brenn­stoffe

Der Pyroflex SRT eignet sich im Beson­deren für die Verbrennung von Holzbrenn­stoffen mit einem hohen Wasser- und Asche­gehalt. Diese Voraus­set­zungen ermög­lichen die flexible Verwendung preisgünstiger, nicht vorge­trock­neter Brenn­stoffe.

Abgas­re­zir­ku­lierung „über“ und „unter“ Rost

Das Abgas wird in der Abgas­leitung abgesaugt und über einen Venti­lator der Brenn­kammer „über“ oder „unter“ dem Rost wieder zugeführt. Dies bewirkt eine Reduktion der Flamm­tem­pe­ratur und eine Minderung der Stick­oxide. Der Wirkungsgrad der Anlage wird erhöht, da auch bei trockenen Brenn­stoffen ein niedriger Restsauer­stoff­gehalt im Abgas gefahren werden kann.

Bei der Abgas­re­zir­ku­lierung „unter“ Rost wird das rückgeführte Abgas in Misch­kammern mit der Primärluft vermischt und unter dem Rost wieder zugeführt. Durch die Abgas­re­zir­ku­lierung „unter“ Rost wird außerdem der Ausbrand verbessert und Verschla­ckung am Rost vermieden.

Niedrigste Lebens­zy­klus­kosten

Wir legen größten Wert auf Bestän­digkeit und eine lange Lebens­dauer der Anlage. Deshalb setzen wir auf eine robuste Anlagen­technik. Ein massiver Stahlbau sowie die Verwendung von hochwer­tigem Ausmaue­rungs­ma­terial garan­tieren eine zuver­lässige Anlagenverfügbarkeit über viele Jahre. Niedrigsten Strom­ver­brauch in allen Lastzu­ständen der Anlage garan­tieren wir durch frequenz­ge­re­gelte Schnecken, Rostan­triebe sowie Abgas­re­zir­ku­lation.

Ausstattung und Zubehör

Messungen der Primär- und Rezir­ku­la­ti­onsluft

Die Volumen­ströme der Primär- und Rezir­ku­lie­rungsluft werden gemessen und die benötigten Luftmengen voraus­be­rechnet. Dadurch werden optimale Verbren­nungs­er­geb­nisse und Emissi­ons­werte in allen Laststufen, auch bei schwie­rigen Brenn­stoffen erreicht. Der Rost des Pyroflex SRT ist in bis zu vier unabhängige Primär­luft­zonen unter­teilt. Dadurch können die benötigten Luftmengen maßge­schneidert an den Brenn­stoff angepasst werden.

Einsatz von hochqua­li­ta­tiven O2-Sonden

Der Sekun­därluft-Volumen­strom wird auf den Sauer­stoff-Istwert geregelt. Durch den Einsatz hochqua­li­ta­tiver O2-Sonden ist ein konstant tiefer Restsauer­stoff­gehalt im Abgas möglich (ca. 4–5 % O2 (feucht) – je nach Brenn­stoff). Dadurch werden höchste Wirkungs­grade auch im modulie­renden Teillast­be­trieb erreicht.

Automa­tische Entaschung

Für die Entaschung der Brenn­kammer sowie des Zyklons und Elektro­filters stehen je nach Brenn­stoff und Asche­gehalt verschiedene Varianten zur Verfügung. Die Austragung der Aschen kann gemeinsam oder getrennt erfolgen. Die Aufgabe erfolgt in Containern bis 800 l oder in Absetz­mulden von 5,5 bis 12 m2. Zusätzlich ist die Aufgabe in Big-Bags möglich.

Folgende Varianten stehen zur Verfügung:

  • Mit Trogket­ten­för­derer
  • Mittels Schnecken
  • Seitlich aus der Brenn­kammer
  • Direkt unter die Brenn­kammer
Schnittzeichnung SRT
  1. 3-Zugkessel (6,0 bar – höhere Druck­stufen auf Anfrage)
  2. Sicher­heits­wär­me­tau­scher (im Kessel integriert)
  3. Stufenrost, hydrau­lisch angetrieben (je nach Typ bis vier Zonen) mit Zuführung der Primärluft
  4. Zuführung der Sekun­därluft
  5. Zuführung der Abgas­re­zir­ku­lierung „über Rost“
  6. Hydrau­li­scher Einschub / Direkt­ein­schub mit wassergekühltem Einschubhals oder Einschub­schnecke
  7. Automa­tische Brenn­kam­me­ren­ta­schung
  8. Feuerraumtüren
  9. Zuführung Abgas­re­zir­ku­lierung „unter Rost“
  10. Pneuma­tische Kessel­rohr­ab­rei­nigung

Profi­tieren Sie von diesen Vorteilen:

  • Vollau­to­ma­tische Holzfeuerungs­anlage mit Stufenrost 850 bis 10.000 kW
  • Wasser­gehalt im Brenn­stoff: 6 bis 60 %, Asche­gehalt (Fremd­an­teile) bis 10 %
  • Stufen­rost­technik mit bis zu vier vonein­ander unabhän­gigen Primärluft- und hydrau­lisch angetrie­benen Rostzonen
  • Durch den Einsatz frequenz­ge­re­gelter Schnecken, Rostan­triebe und Venti­la­toren wie Abgas-, Sekun­därluft- und Rezir­ku­la­ti­onsluft werden niedrigste Strom­auf­nahmen in allen Lastbe­reichen der Anlage erreicht
  • Geringe Strömungs­ge­schwin­dig­keiten über dem Glutbett vermeiden Verwir­be­lungen und sorgen für eine emissi­onsarme Verbrennung in allen Lastzu­ständen
  • Die großzügig ausge­legte Feuer­raum­geo­metrie garan­tiert eine reduzierte Beanspru­chung von Bauteilen und der Feuer­fest­aus­kleidung. Dadurch empfiehlt sich die Feuerung für den Dauer­be­trieb von bis zu 8.000 Stunden

Optio­nales Zubehör

  • Pneuma­tische Kessel­rohr­ab­rei­nigung (verlängert die Zeit zwischen den Reini­gungs­vor­gängen erheblich)
  • Automa­tische Zündeinrichtung (automa­tische Zündung für Brenn­stoffe bis zu einem Wasser­gehalt von 35 %)
  • Fernwartung und Visua­li­sie­rungs­systeme (voller Anlagen­zu­griff von PC, Tablet oder Mobil­te­lefon)
  • Abgas­tem­pe­ra­turan­hebung (zur Vermeidung von Konden­sation im Abgasweg und bei nachge­schal­teten Kompo­nenten)
  • Entsti­ckungs­anlage (zur Minderung von NOx-Emissionen nach dem SNCR-Verfahren)
  • Konti­nu­ier­liche Emissi­ons­messung
  • LUVO (Vorwärmung der Primärluft für nasse Brenn­stoffe)
  • Feuer­raum­kamera zur Überwa­chung des Feuer­raums als optimale Ergänzung eines Visua­li­sie­rungs­systems

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Anlagen­bei­spiel

Prozess­dampf für die Industrie

Feuerung: Pyroflex SRT
Leistung: 10.000 kW
Brenn­stoff: Landschafts­pfle­geholz M55, A10

Anlagenbeispiel SRT
  1. Brenn­stoff­la­gerung Vorrats­bunker mit Kranbe­schi­ckung
  2. Tages­bunker mit Schub­bo­den­aus­tragung
  3. Brenn­stoff­transport: Trogket­ten­för­derer und hydrau­li­scher Einschub
  4. Feuerung: Pyroflex SRT
  5. Entaschung der Brenn­kammer in Mulde mittels Trogket­ten­för­derer
  6. Grobstaub­ab­scheidung: Multi­zy­klon­ab­scheider
  7. Abgas­rei­nigung Feinstaub mittels Elektro­filter
  8. Spitzen­last­ab­de­ckung Gaskessel

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